FFF in Madrid

Die Fundacion Federico Fliedner in Madrid (FFF - Fritz-Fliedner-Stiftung) ist aus dem "Hilfswerk zur Förderung des Evangeliums in Spanien" (Fliednerwerk) hervorgegangen. Mit Ankunft von Pfarrer Fritz Fliedner in Spanien im Jahr 1870 beginnt die Arbeit des Fliednerwerks.


Ziel war, die Evangelischen in Spanien durch Verkündigung, diakonische Hilfsprogramme, kulturelle Förderung und Ausbildung zu unterstützen. (Die Geschichte des Fliednerwerks werden wir in nächster Zeit ausführlicher darstellen.)

Seit 1987 ist das von Fritz Fliedner ins Leben gerufene Werk als wohltätige Stiftung unter dem Namen "Fundacion Federico Fliedner" eingetragen. Die Stiftung finanziert sich durch die Geschäftsergebnisse der verschiedenen Aufgabenzweige und durch die Unterstützung, die sie von einem großen Freundeskreis des Werkes in vielen europäischen Ländern erhält.

Innerhalb des spanischen Protestantismus spielt die Stiftung eine wichtige Rolle. Sie ist führend im Bereich der evangelischen Diakonieträger.

Organe der Stiftung sind das Patronat und der Vorstand. Der Vorstand besteht aus einem theologischen (Pedro Zamora) und einem kaufmännischen Leiter (Alberto Uya). Ein Exekutivkomitee, das aus dem Kreis der Mitglieder des Patronats gewählt wird, steht dem Vorstand beratend und mitentscheidend zur Seite. Weiterhin wird der Vorstand durch einen Vorstandsausschuss unterstützt.

Nach ihrem Leitbild ist die FFF diakonisch vor allen in folgenden Bereichen tätig:

  • Bildung für Kinder und Jugendliche bereits ab dem ersten Lebensjahr in den Gesamtschulen El Porvenir und Juan de Valdes
  • Bildung für Erwachsene mit der Ausrichtung Erziehung, Diakonie und Theologie für eigene Mitarbeiter und Dritte. Die Umsetzung erfolgt durch das Campus Fliedner mit folgenden Einrichtungen Libreria Calatrava (Buchhandlung), Fliednerarchiv, Sprachenschule, theologische Fakultät (SEUT) mit dem Studentenwohnheim Ponce de la Fuente, der Laienfortbildungsstätte Taller Teologico und dem Forum Ciencia y Fe (Wissenschaft und Glaube)
  • Unterstützung von Bedürftigen durch Stipendien, Programme mit ideellen Angeboten, Finanzierung und Durchführung von diakonischen Projekten, die soziale Not lindern und die Bildung der Persönlichkeit fördern.

In der FFF sind heute ca. 250 Mitarbeiter tätig, die Schulen werden von über 2.000 Schülern besucht, an der SEUT sind ca. 150 Studenten (viele im Fernstudium) immatrikuliert und die Angebote des Taller Teologico werden jährlich von mehr als 200 Personen wahrgenommen.  

   



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